l’esprit d’aiguilles [lėspriidajguie] französisch: ‚Geist aus Nadeln, Nadelgeist oder Nadelscharfsinn‘. Die naturbelassene Likörspezialität, wird aus vollökologisch kultivierten Nordmanntannen (Abies nordmannaniana) auf tradierte Weise hergestellt. Die Vielfalt eines echten Waldbiotopes, der überraschend ungewöhnliche Geschmack, das besondere Aroma leicht süßlicher Marzipan- und herbsäuerlicher Zitrusnoten entfalten sich perfekt bei Genusstemperaturen zwischen 5°C und 15°C. Mit einem Glas Tannenspitzenlikör unterstützen Sie kontinuierliche Biodiversität, 100% Habitatqualität für seltene Kleintierarten und natürliche Mikroklimata.

Die Nordmanntanne (Abies nordmanniana) ist eine Edeltannenart, die ursprünglich aus dem Westkaukasus und Kleinasien stammt.

Entdeckt und naturwissenschaftlich erfasst wurde sie vom finnischen Botaniker und Zoologen Alexander von Nordmann 1836 auf einer Reise in der Nähe von Borjomi in Georgien. Aufgrund des gleichmäßig angeordneten Zweigwuchses, der pyramidalen Grundstruktur mit weichem Nadelkleid, gilt die Nordmanntanne als eine der am häufigsten kultivierten Baumarten weltweit.

Vom kleinen Baumsetzling über lesereife Tannentriebspitzen, Liköransatz und Abfüllung bis zum genussfertigen Produkt dauert es Jahre, die im Einklang mit der Natur, ethisch und ökologisch einwandfrei, saisonal bedingten Zeitabläufen unterliegen.

1. Mit dem, nach der Winterperiode einsetzenden Frühling, bilden sich die ersten Knospen und Nadeltriebe aus, die zwischen April und Juni für l’esprit d’aiguilles von Hand gepflückt und verlesen werden.

2. Unsere sorgfältig getroffenen Auswahl stammt ausschließlich von einem vollökologisch angelegten Kulturareal mit Gräsern, Moosen, Kräutern, Wiesenblumen und besonders ausgeprägter Artenvielfalt.

3. Den ganzen Sommer über bis September zieht der Tannenspitzenlikör, bis Geschmack und Aromen aus den Nadelspitzen durch schonende Extraktion gewonnen sind, um genussfertig serviert werden zu können.

Ätherische Öle (Terpene) und pflanzeneigene Heilstoffe (Phytonzyde) von Nadelbäumen haben nachweislich eine besonders positive Wirkung auf Bronchien, Immunsystem und Organe und wurden bereits von den Kelten als Heilmittel in Form von Tinkturen oder Ölmischungen verwendet.

Tannennadeln werden außerdem aufgrund ihrer besonderen Inhaltsstoffe und Geschmackskomponenten, in Gourmetrestaurants und Alltagsgastronomie, als ungewöhnliche Speisen und Gerichte, beispielsweise Saucen oder Konfekt für den anspruchsvollen Gaumen zubereitet, serviert.